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Im Herbst 2006 ist in Göttingen das erste Bürger-Kraftwerk ans Netz gegangen (siehe www.ee-goe.de), das durch umweltbewusste Menschen aus der Stadt, der Region, dem übrigen Deutschland und der ganzen Welt finanziert werden konnte. Zunächst ungelöst war die folgende Frage: wie kann Grundschulkindern begreiflich gemacht werden, was die Sonne, vermittelt über die PV-Technik, für die Menschheit leistet? Diese Frage wollte der Verein beantworten – technisch und finanziell!
Im Eingangsbereich der Schule kommen alle Kinder und Lehrkräfte praktisch täglich vorbei, und Gäste passieren ihn in der Regel. Er war daher der prädestinierte Ort für die vorgesehene Informationstafel. Zu Beginn der gemeinsamen Arbeit stellte sich der Eingangsbereich so dar:
Ein Jahr später war ein Display installiert, das die ff-ee aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanziert haben.
Dieses hübsch und kindgerecht gestaltete Gerät zeigt an, welche elektrische Leistung das BKW gerade liefert („Aktuelle Leistung“ in Watt, „Tagesertrag“ in Kilowattstunden) und seit der Fertigstellung insgesamt produziert hat („Gesamtertrag“ in Kilowattstunden).
Das kleine Bild im Bild zeigt eine Szene aus dem Theaterstück über den „Regionalstreik der Sonne“ (Leitung Frau Meinig), das eigens für den Festakt zur Übergabe des Displays geschrieben und einstudiert worden ist. Gestreikt hat die Sonne, weil sie böse war und sich geärgert hat, dass ihre Leistungen für die Menschheit und die Natur nicht vernünftig dargestellt werden. Prof. Schuhu, der kluge Uhu, hat es den Mitwirkenden und den Zuschauern erklärt: „Es fehlt etwas, was die Sonnenenergie sichtbar werden lässt. Wissenschaftlicher Beweis mit Zahlen und Kurven.“ Da kam das Display der ff-ee gerade recht – der Regionalstreik unseres Taggestirns wurde beendet.
Am Maßstab der technischen Möglichkeiten ist dieses Display äußerst schlicht: die Angaben in W und kWh sind sehr abstrakt, und Angaben über die vermiedenen Treibhausgase fehlen ganz. In den Händen des erwiesenermaßen sehr engagierten Kollegiums dieser Grundschule ist das kein Nachteil, sondern ein Anreiz zu Fragen und immer wieder neuen energiepädagogischen Anstrengungen.
Der Verein der „Freunde und Förderer von erneuerbaren Energien“ sieht sich jedenfalls in seinem Ansatz bestätigt. Die Gleichung „Bürger-Kraftwerke + Energiepädagogik = Umweltbewusstsein der nachwachsenden Generationen“ geht besonders üppig auf.
Freilich gehört nur ein kleiner Teil der Anlagen für erneuerbare Energien diesem idealen Typus an. Und nur ganz selten steht ein einschlägig engagiertes Lehrerkollegium bereit, um die Impulse pädagogisch umzusetzen. Daher wird der gemeinnützige Verein der ff-ee auch andere Einrichtungen mit informativen Displays ausrüsten und bittet dafür um Spenden (Informationen unter Tel. 0551/93168). Im Herbst 2006 ist in Göttingen das erste Bürger-Kraftwerk ans Netz gegangen (siehe www.ee-goe.de), das durch umweltbewusste Menschen aus der Stadt, der Region, dem übrigen Deutschland und der ganzen Welt finanziert werden konnte. Zunächst ungelöst war die folgende Frage: wie kann Grundschulkindern begreiflich gemacht werden, was die Sonne, vermittelt über die PV-Technik, für die Menschheit leistet? Diese Frage wollte der Verein beantworten – technisch und finanziell! |